Prognosefokus

Das mundanastrologische Forschungs-Journal

Begrüßung

Die Idee zu diesem  Blog ist aus einem Gespräch zwischen HWWolters und mir entstanden, als wir uns mal über die gar nicht so selten gehörten Behauptungen in Astrologenkreisen unterhielten, das es Methoden gebe, deren Ergebnisse immer richtig seien. Nur hat das unseres Wissens leider noch keiner nachweisen können.

Ich meine, das es das auch gar nicht gibt. Schließlich ist seit dem Beweis der Quantenmechanik sicher, das der Wissenschaftler, Astrologe usw. jeweils Teil der eigenen Projektprozesse ist und durch die Richtung seiner Aufmerksamkeit und die Art seiner Fragestellung das Ergebnis mit beeinflusst.

Abgesehen davon, liegt mir halt am Herzen, das man am meisten aus Fehlern lernt, den eigenen und denen, die einem berichtet werden. Und auch von denen, die man bei anderen halt so sieht. Leider gibt es bisher keine mir bekannte Veröffentlichung oder Blogs, Foren etc. die das thematisieren. Nun hatte ich mit HWW mal jemanden gegenüber, der als IT-Mensch über Kenntnisse verfügt, solch einen Diskussionsrahmen zu schaffen. Ich selber bin ein ziemlicher Computerlegastheniker.

Mich ärgerte auch schon, seit ich 1984 mit dem Astrologiestudium begonnen hatte, die Eitelkeit der behaupteten „Unfehlbarkeit“ gar nicht so weniger Astrologen, nur ihre Methode sei „richtig“. Sie besteht manchmal einfach nur in der geschickten Löschung begangener Irrtümer.

Deshalb habe ich z.B. seit Juni 2006 eine fortlaufende Kolumne über die Entwicklung von EADS und Airbus auf der im Link angegebenen Webseite geschrieben, mit gegebenen Prognosen und der Erfahrung ihrer Richtigkeit, tendenziellen Korrektheit oder eben ihrer Irrtümer. Darüber und über andere veröffentlichte Arbeiten von mir möchte ich mich gerne besser austauschen als bisher und nutze deshalb diese Gelegenheit mit großer Hoffnung auf einen offenen Diskussionsprozess.

Mundane Prognosen scheinen mir dafür besser geeignet als persönliche Horoskope, zum einen wegen der nicht vorhandenen Privatsphäre, zum zweiten wegen der fehlenden Wechselwirkung zwischen „Analyseobjekt“ und dem Prognostiker. So bleibt nur die eigene Subjektivität, die  Ergebnisse beeinflusst. Und die ist schon noch groß genug.

Am spannendsten fände ich, wenn einige gemeinsam ein Thema auswählen und in dessen Verlauf ihre Stärken und Schwächen offenbar werden lassen könnten, um sich gemeinsam zu verbessern.

Wolfgang Scheer 

 

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April: 26 04 2008 - Posted by | Aktuell

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