Prognosefokus

Das mundanastrologische Forschungs-Journal

Die unbequeme Wirklichkeit

von Hans-Werner Wolters

Der Zeitraum 03.08.-05.08.2008 wurde im vorausgegangenen Artikel „Eskalation der Krisen“ ganz besonders hervorgehoben. Begründet war dies mit der sich aus Mars-Saturn-Uranus und Neptun bildenden Aspektstruktur, die weltweit gültig ist. Keine Region dieser Welt ist von den Auslösungen dieser Konstellation frei, doch macht sie sich in jeder Region auf andere Art und Weise bemerkbar. Im oben genannten Artikel wurden eingehender die USA, Afghanistan und Pakistan untersucht. Die Jahrestendenzen für China und Deutschland wurden bereits in der Interpretation der vor Monaten veröffentlichten Jahreshoroskope besprochen, die jedoch gemäß der Natur einer groben Jahresübersicht keinen Aufschluss über exakte Ereignistage im Kalenderjahr erlauben. Umso mehr ist es aber genau in diesen Fällen interessant, auf bestimmte Ereignistage bezogene Prognosen und Konstellationen mit dem tatsächlichen Geschehen zu vergleichen und deren Aussage im Hinblick auf die in der Jahres- Monats- oder Tagesprognose gemachten Angaben zu untersuchen. Die Bedeutung dieser markanten Konstellation für andere Staaten oder Regionen wurde nicht herausgearbeitet, was aber nicht davon abhalten soll zu überprüfen, ob es im genannten Zeitraum zu Ereignissen oder Entwicklungen gekommen ist, die sich mit den Begriffen „Eskalation“, „bedeutende Naturereignisse“, „mehr sichtbare Herausforderungen“, etc. umschreiben lassen.

Prognose und Entwicklung

Bezogen auf Politik und Wirtschaft zeigen sich logischer Weise Phänomene dort besonders deutlich, wo latente Krise vorhanden sind und somit der Nährboden für eine Eskalation gegeben ist. Alleine Witterungs- und Naturereignisse können diese Regel durchbrechen, wobei aber zum Beispiel bei Erdbeben besonders die Gebiete beobachtet werden sollten, die dafür in Frage kommen.

Im AbschnittUSA- Wirtschaft und Börse Mitte Juli bis Mitte August“ des vorgenannten Artikels wurde der Zeitraum Juli / August sehr skeptisch betrachtet. Da der Zeitraum 03.08.2008 – 05.08.2008 als Eskalationszeitraum angegeben wurde, müssen hier eindeutige Entsprechungen zu finden sein.

Selten waren die Medien so prall gefüllt mit Hiobsbotschaften, die das baldige Ende des Aufschwungs und dunkle Wolken am Himmel der Wirtschaft sehen. Damit dieser Artikel nicht die Geduld der Leser und Leserinnen über Gebühr beansprucht, sind hier nur einige wenige Meldungen herausgegriffen.

So schreibt der Spiegel schreibt heute, 05.08.2008:

Zitat:

Greenspan spricht von Jahrhundertkrise

Die Zeichen stehen auf Abschwung: Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank, zeichnet ein dramatisches Bild der globalen Konjunkturkrise. Auch Deutschland droht, in die Rezession abzurutschen.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,570048,00.html

Am 04.08. schreibt Marc Pitzke auf Spiegel Online

Zitat:

New Yorks Wirtschaft rutscht ab

Highlife war gestern: Die Malaise an der Wall Street reißt New Yorks Wirtschaft mit in die Krise. Banker fürchten um ihre Boni und die Stadtpolitiker um ihren Haushalt. Die Finanzlage ist schlimmer als nach dem 11. September 2001. Bürgermeister Bloomberg schlägt Alarm.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,569593,00.html

Am gleichen Tag finden wir auf Spiegel Online:

Zitat:

Experte warnt vor Hunderten von Bankenpleiten

Düstere Warnung eines renommierten Ökonomen: Der New Yorker Professor Nouriel Roubini prophezeit noch Hunderten von Banken das Aus in Folge der Kreditkrise. Die Steuerzahler, sagt er, dürfte das extrem teuer zu stehen kommen.“

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,569850,00.html

Ungeachtet dessen, dass ich in meiner kurzen Jahresübersicht für Deutschland darauf hingewiesen habe, dass in diesem Jahr verstärkt mit Arbeitskämpfen zu rechnen ist und wir nun neulich gerade noch den Streik bei der Lufthansa zu verzeichnen hatten, so war in dieser Prognose vom November 2007 schon zu lesen, dass es zu Einbrüchen in der Exportwirtschaft kommt und in diesem Kontext auch als sicher angesehene Arbeitsplätze gefährdet sind. Im November 2007 – als ich meine Deutschlandprognose schrieb – hat niemand von einer Rezession gesprochen und zu diesem Zeitpunkt gab es außer den astrologisch relevanten Konstellationen keinerlei Anzeichen dafür, dass eine solche Entwicklung in diesem Jahr stattfinden könnte. Die Wirklichkeit sieht heute so aus,

denn ebenfalls am 04.08. schreibt der Spiegel:

Zitat:

Industrie erwartet „grottenschlechte“ Auftragslage

Aufschwung ade: Der deutschen Industrie droht nach Ansicht von Experten im Winter ein Mangel an Aufträgen. Dem Ifo-Institut zufolge beurteilen Firmen ihre Lage so schlecht wie seit zwei Jahren nicht mehr. Jetzt sollen Jobs abgebaut werden, Analysten korrigieren ihre Prognosen nach unten.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,569811,00.html

Im Weltgeschehen zeigten sich ferner außenpolitisch unter anderem folgende Entwicklungen: In China fielen 16 Polizisten einem Terroranschlag zum Opfer, dessen politische Folgen noch nicht abzusehen sind. Im Kaukasus entbrennt gerade ein neuer Krieg http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,570016,00.html, zwischen Afghanistan und Pakistan verschärft sich die Lage auf Grund eines Anschlages in Kabul, bei welchem seitens der USA nicht ausgeschlossen wird, dass der pakistanische Geheimdienst die Aufständischen dabei unterstützt hat. (Quelle: http://www.telepolis.de, Artikel „Bush macht den Obama“ von Thomas Pany vom 30.07.2008). Dabei nehmen die Verletzungen pakistanischen Hoheitsgebietes beim Kampf gegen die Taliban durch alliierte Truppen zu. Genau dies habe ich in meiner Pakistan-Prognose für 2008 in einem astrologix Betrag prognostiziert. Titel: „Kriegsgefahr für Pakistan in 2008?“ Das die USA zusammen mit den irakischen Streitkräften am 30.07. eine Großoffensive gegen die Aufständischen begonnen haben, geht in den Nachrichten fast unter. Genauso ist kaum mehr etwas davon zu lesen, dass sich die Fronten im Konflikt um die Urananreicherung zwischen dem Iran und den USA immer weiter verhärten und das Ultimatum an den Iran Tag um Tag verstreicht. Deutschland wird zudem immer mehr in die Auseinandersetzungen in Afghanistan hineingezogen, nachdem nun AWACS an den Hindukusch gebracht werden sollen (Quelle: http://www.zeit.de/online/2008/29/afghanistan-awacs). Nach dem Entsenden der ersten Kampfeinheit nach Afghanistan ist dies nun schon die zweite Erweiterung von militärischen Außeneinsätzen binnen eines Jahres, was thematisch in meiner Deutschlandprognose für 2008 ebenfalls angesprochen wurde. (https://prognosefokus.wordpress.com/2008/04/27/deutschland-2008-teil-1/) Zudem wurde gerade bekannt, dass Zentral-China abermals von einem Erdbeben der Größe 6.0 getroffen wurde. (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,570139,00.html). Hier erkennen wir die geophysikalische Entsprechung der prognostizierten Eskalation zwischen dem 03.08. und dem 05.08.2008. Unter diese Rubrik Naturereignisse fällt auch sicherlich der Tornado, der gestern in Nordfrankreich gegen 23 Uhr binnen weniger Minuten eine 10 Kilometer lange Spur der Verwüstung hinterließ und Teile der Stadt Hautmont verwüstete. Drei Todesopfer und neun Verletzte forderte der Tornado wie die Tagesschau berichtete. Zwei markante Naturereignisse mit jeweils zerstörender Wirkung mit nur wenigen Stunden Abstand, die dem selben analogen Ordnungsschema folgen.

Unbequeme Tatsachen

Ein Zusammenhang zwischen Gestirnskonstellationen und irdischen Entwicklungen wird von kaum berufener Stelle immer wieder bestritten, gerne werden besonders geeignete Exponate vorgeführt, mit denen dies belegt werden soll. Seiten wie http://www.wahrsagercheck.de versuchen immer und immer wieder in missionarischem Eifer die Welt davon zu überzeugen, dass ein wie auch immer gearteter Zusammenhang zwischen Kosmos und Mensch nicht existiert und alle Astrologen dieser Welt im günstigsten Falle leicht- oder abergläubische Dummköpfe, im weniger günstigen Falle geschäftemachende Scharlatane sind. Es soll sogar einen amerikanischen Skeptiker geben, der ein Preisgeld von 1 Million Dollar ausgesetzt hat für den, der nachweist, dass es den von der Astrologie angenommenen Zusammenhang zwischen kosmischen Abläufen und irdischen Prozessen gibt. Nun: da es mir mit meinen zum Teil tagesgenauen Prognosen nun schon mehrfach und überprüfbar gelungen ist nachzuweisen, dass es diesen Zusammenhang gibt, stelle ich gerne meine Kontonummer zur Verfügung. Meine Einschätzung zur Wahrscheinlichkeit der Überweisung des Preisgeldes dazu ist jedoch nicht von Optimismus geprägt, da es gerade den Skeptikern darum geht, mit aller Macht ein Weltbild zu erhalten, in dem sie sich zurecht finden. Es muss in diesem Weltbild sehr übersichtlich zugehen und genau deshalb hat die Astrologie darin keinen Platz – egal ob sie nun funktioniert oder nicht. Es ist nicht anzunehmen, dass selbst umfangreichste Prognosen bei erreichter größtmöglicher Treffergenauigkeit daran etwas ändern können. Die möglichen Hintergründe dieses Phänomens zu untersuchen könnte eine lohnenswerte Aufgabe sein, da sich viele Menschen oft vor dem fürchten, was sie nicht verstehen.

Teilerfolge unter schwierigen Bedingungen

Astrologische Forscher arbeiten in der Freizeit an ihren privaten Projekten und völlig zurückgezogen in etwa vergleichbar mit einigen Forschern im 18. und 19. Jahrhundert. Es gibt weder öffentliche Mittel noch Sponsoren, die diese Forschung unterstützen. Für Umfang und Gehalt der Prognose aber ist es bedeutsam, wie viel Zeit für den Prognostiker darauf verwendbar ist, wie viel Aufwand er betreiben kann. Ein Naturwissenschaftler, der getragen von öffentlichen Zuwendungen keinen Gedanken darüber verschwenden muss, wie gründlich er in ein Thema einsteigen kann und für seine ganztägigen Studien allmonatlich ein Gehalt erhält, steht natürlich völlig anders da, als ein astrologischer Forscher, der weiß, dass er nur einen Bruchteil dessen berücksichtigen kann, was eigentlich berücksichtigt werden müsste um die Leistungsfähigkeit dieser Disziplin vollends zu demonstrieren und der zu allem Überfluss noch Tag für Tag damit verbringen muss, seinen Lebensunterhalt in anderen Jobs zu bestreiten. Die erstellten und veröffentlichten Prognosen hier im Prognosefokus stellen somit einen Spagat dar. Sie müssen unvollständig bleiben, sie können nicht alles berücksichtigen, sie werden stets nur eine Idee von dem vermitteln, was möglich sein könnte, nie aber zeigen, was wirklich möglich ist – wenngleich da auch meine Prognose zum 1. Mai für Hamburg schon etwas deutlicher heranreicht.

Schätze die gehoben werden wollen

Man muss nicht sonderlich tief graben. Wenn wir uns nur vorstellen, dass es weniger als eine Handvoll Sponsoren gäbe, die sich den Luxus und der Welt das Geschenk bereiten, astrologische Forschung zu fördern, dann wäre die Annahme nicht zu kühn davon auszugehen, dass es binnen von 3 bis 5 Jahren fest umrissene astrologische Methoden gäbe, die ihrerseits Anwendungen erlauben, welche in den verschiedensten Bereichen aus Industrie und Wirtschaft zu beträchtlichen Einsparungen bzw. Steigerungen der Erträge führten. Genauso können sich Synergie-Effekte zwischen der Kosmophänomenologie und anderen Disziplinen herauskristallisieren. Das letztgenannte von diversen Projekten astrologischer Grundlagenforschung profitieren könnten, wird nur so lange als sehr unwahrscheinlich angesehen werden können, solange es nicht zum Dialog gekommen ist.

„Eskalation der Krisen“ beschreibt den Zeitraum Juli-August 2008.
Das Ende des prognostizierten Zeitraumes ist noch nicht erreicht…

Hans-Werner Wolters

August: 05 08 2008 Posted by | Aktuell, Prognosen | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

1. Mai: Krawalle in Hamburg? – Eine astrologische Prognose

von Hans-Werner Wolters

Neonazis planen den Aufmarsch in Hamburg-Barmbek und „Autonome Antifaschistische Gruppen Hamburg“ rufen zu einer Gegendemonstration auf. In Welt Online ist zu lesen, dass die Polizei Ausschreitungen am Abend des 1. Mai für wahrscheinlich hält. Ausgerechnet Hamburg ist ja nicht der ideale Boden für die Aufmärsche Rechtsradikaler. Beinahe zeitgleich beginnen zudem in Berlin die Antifa-Kundgebungen. Bleiben deshalb viele Antifa-Aktivisten Hamburg fern? Ist die Schar der rechtsradikalen Demonstranten eher unbedeutend, dass deren Aufmarsch vernachlässigt fast werden kann? Das sind die Fragen, die mich heute, am 29.04.2008 beschäftigen. Für mich ein Grund, einen Blick in die Sterne zu werfen ..

Bereits am Abend des 30.04. sind die ersten Veranstaltungen der Antifa-Anhänger. Die Demonstration der Rechtsradikalen soll am 1. Mai um 10 Uhr in Hamburg-Barmbek beginnen. Um wirklich zumindest einen tagesgenauen Überblick zu haben, wurden daher zwei Mondtransit-Horoskope (MTH) erstellt. Das erste deckt die Zeit vom 30.04.2008 17:43 Uhr MESZT bis zum 1. Mai 18:33 Uhr MESZT ab, das darauf folgende die Zeit bis hinein in den Nachmittag des 2. Mai. Beide MTH werden in Synastrie zur Basisberechnung 2008 für Hamburg ( letzter Steinbock-Ingress berechnet auf Hamburg) gebracht. Im Innenkreis befindet sich jeweils das MTH, im Außenkreis als Radixäquivalent die Basisberechnung, in der Folge abgekürzt „Radix“ genannt.

30.04.2008 17:43 MESTZ – 01.05.2008 18:33 MESZT

Der Vorabend des 1. Mai 2008 in Hamburg

Das Horoskop vom 30.04. , 17:43 MESZT spricht bereits eine deutliche Sprache. Anstatt nun eine seitenlange Interpretation zu schreiben, die bestätigt, was wir ohnehin schon wissen, richte ich meinen Blick nun auf das, was sich unserem Blick noch verschließt. Lediglich ein paar kleinere Gedankenstützen möchte ich hier für alle geben, die mit der mundanastrologischen Deutung noch nicht so vertraut sind.

Der Fische-Mond in diesem MTH in dessen 5. Feld und über Feld 3 der Radix steht für eine recht große Gruppe Menschen, unter denen viele junge Leute sind und denen allen gemein ist, dass sie sich nicht richtig wahrgenommen sehen und deshalb auch recht deutlich ihrer Sache Ausdruck verleihen. Doch nicht nur das. Sie sehen ihre Werte in Gefahr, für die sie mit Nachdruck eintreten. Dabei ist die Grundhaltung nicht von Optimismus geprägt. Man erwartet keine Unterstützung (Saturn in 11 in Opposition zum Mond!), sondern sieht die unüberwindbare Gegnerschaft zu den Andersdenkenden, die sich ideologisch im anderen Lager befinden und empfindet diese als bedrohlich. Die Saturn-Mond-Opposition zeigt hier die schon die in der Latenz liegende, schmerzhafte, und unversöhnliche Konfrontation auf Grund einer ideologischen Auseinandersetzung an. Wir sehen hier in diesem MTH, wie leicht die Positionen bis jetzt austauschbar sind, wie sich die eine Seite in der anderen spiegelt. Ferner befindet sich der Mond im Quadrat zum Radixort. Die Tendenz zu unausgewogenen und unverhältnismäßigen Gemüts- und Wesensäußerungen steigt, denn die Gemüter sind erhitzt (Mond Trigon Mars radix). Andererseits aber begünstigt genau dieses Trigon noch den mäßigenden Einsatz der Ordnunsgkräfte, zeigt sich darin die Chance, dass durch ebenso mutiges, wie auch beherztes und besonnenes Agieren der Polizei größere Auseinandersetzungen vermieden werden können.

Ich denke, dass diese Tendenz in etwa solange besteht, bis der Mond in den Orbis eines Quinkunx zum Aszendenten des MTH gelangt. Nimmt man den Orbis nicht zu groß mit etwa 2-3 Grad an, so könnte die Lage teilweise ab den späten Abendstunden des 30.04. bis etwa 2-3 Uhr morgens nach Mitternacht etwas schwieriger werden. Zeitgleich mit dem Quinkunx zum Aszendenten erreicht der Mond dann das Anderthalbquadrat zum Mars des MTH in Feld 10. Ab dieser Zeit sind die Möglichkeiten zur Schlichtung, Beruhigung, Deaskalation, deutlich reduziert. Besser wäre für die Demonstranten, sich in diesen Nachtstunden früh schlafen zu legen und den Konfrontationen so sehr elegant aus dem Weg zu gehen, denn diese bringen wirklich nichts. Insgesamt besteht also die Tendenz, dass es bereits in dieser Zeit Situationen gibt, in denen sich die Polizei gefordert sieht. Am Himmel ist außerdem zu dieser Zeit noch ein separatives Mars-Uranus-Trigon. Gleichzeitig befindet sich der Mars in Feld 10 in Opposition zu Jupiter in 4.

Selbstredend sind diese Aspekte bis über den 1. Mai hinaus noch aktiv. An beiden Tagen sollte für alle Seiten Besonnenheit und Ruhe bewahren die Haltung auszeichnen. Bei einer Mars-Jupiter-Opposition besteht die Tendenz sich darin gerechtfertigt zu sehen, sich gegen Ordnungshüter aufzulehnen, den Klassenkampf zu proben, Strassenkampf zu üben. Allmachtsphantasien oder mitunter glühende Leidenschaft in der Brust für die vermeintlich hehren Ziele machen die Situation bei der anderen Seite auch nicht einfacher. Bei Mars im Krebs, Jupiter im Steinbock in Opposition dazu und Uranus in Feld 6 mag sich hinterher jeder von jedem angegriffen fühlen. Das Jupiter-Uranus-Sextil weist aber auch darauf hin, das durchaus Chancen genutzt werden können. Hinzu kommt das Merkur Trigon zu Jupiter, dass hier sicher mäßigend wirkt, weil es die Kommunikation enorm begünstigt.

Wiewohl wir auf Grund der Merkuraspektierung annehmen dürfen, dass es bei den politischen Veranstaltungen Redner geben wird, die ihre Botschaften sehr gut vermitteln dürften, so können wir hier aber auch eine weitgehend reibungslose Kommunikation bei den Ordnungskräften anehmen, wodurch die Koordination effizienter Polizeieinsätze eine wesentliche Stärkung erfährt. Man scheint auf alles vorbereitet zu sein und reagiert sehr schnell und entschieden.

Am Vormittag des 01. Mai um 11:12 Uhr Minuten erreicht der transitierende Mond den Radixort des Uranus. Wir wissen aus Erfahrung, dass dieser Aspekt im Zulauf schon deutlich früher wirksam wird. Da die Demonstration der Rechtsradikalen um 10 Uhr am Morgen beginnt, ist damit zu rechnen, dass gemäß der Mond-Uranus-Konjunktion die Ereignisfolgen sehr rasch ablaufen, Situationsänderungen zumeist blitzschnell und oft zu diesem Zeitpunkt unerwartet eintreten können. Wenn wir diesem Aspekt 1 Grad Orbis für die Ereignisauslösung beimessen, dann könnte dieser Aspekt theoretisch schon ab 09 Uhr am Morgen zu bemerken sein.

Etwa gegen 10:30 Uhr erreicht der laufende Aszendent allerdings den Mars des MTH, steht also direkt in Konjunktion mit ihm. Ich sehe zu diesem Zeitpunkt die Tendenz zu einer Eskalation, zumal der Mond auf rund 15 Grad Fische stehend allmählich in den Orbis eines markanten Tao-Aspektes zu Saturn läuft wie er ja gleichzeitig in der Konjunktion mit dem Radix-Uranus steht. Der Tao steht für eine Zäsur. Zu diesem Zeitpunkt ist die Gefahr einer Eskalation der Gewalt besonders groß, denn die Stimmung wird beträchtlich aufgeheizt sein. Astrologisch wird dem Tao die Bedeutung eines Einschnittes gegeben in dem Sinne, dass die Konfrontation zu einer Grenzsituation führt, die zu einem abrupten Ende des bisherigen Verlaufs, der bisher erfolgten Konfrontation der gegensätzlichen Energien oder Prinzipien führt. Eine mögliche Entsprechung wäre dabei, dass die Ordnungskräfte zu diesem Zeitpunkt massiv versuchen, der eskalierenden Konfrontation ein Ende zu bereiten, in dem sie die bestrebt sind, die streitenden Parteien voneinander zu trennen. Es liegt in diesem Bild natürlich auch, dass es zu diesem Zeitpunkt dramatische Entwicklungen gegeben haben mag, die diesen Schritt notwendig machen. Eine andere Entsprechung wäre, dass es ab dieser Zeit zu Auseinandersetzungen kommt, die schwer zu kontrollieren oder zu beenden sind. Meine Prognose an dieser Stelle lautet, dass dieser Tao dazu führen wird, dass sich die Polizei auf Grund der recht plötzlich einsetzenden Entwicklung zeitweilig vor der schwierigen Herausforderung sieht, weiterhin Herr der Lage zu bleiben und deshalb stärker als zuvor interveniert.

Gegen 12:30 Uhr MESZT erreicht Venus Medium Coeli, die Himmelsmitte. Ihr Trigon zu Saturn im 1. Feld wirkt stabilisierend. Es besteht die Tendenz, dass sich die Situation zu diesem Zeitpunkt entspannter darstellt. Spätestens jedoch ab 14 Uhr, wenn der Aszendent über Saturn gegangen ist und sich dieser nunmehr im 12. Hause aufhält, baut sich das Spannungsfeld wieder auf.

MTH 01.05.2008, 18:33:49 MESZT

Am Abend des 1. Mai wird gegen 18:33 Uhr MESZT das zweite MTH fällig. Es zeigt Mars in Konjunktion mit dem Medium Coeli, den Mond nun in applikativer Konjunktion mit dem laufenden Uranus auf der Spitze 6 und es ist von daher sehr wahrscheinlich, dass es abermals zu Situationen kommt, bei denen die Polizei stark gefordert ist. Die Einschätzung der Polizei zum Abend des 1. Mai, bei der Krawalle in Hamburg als wahrscheinlich annimmt, sind also auch astrologisch zu begründen.

Zu dieser Prognose sei gesagt, dass bei den genannten Uhrzeiten stets eine gewisse Schwankungsbreite besteht. Ich hoffe, dass ist auch in dem Text in ausreichender Weise deutlich geworden. Immer zu erwarten, dass sich die Aspekte fast minutengenau auslösen, wäre kühn. Nicht desto weniger wurde aber häufig die Beobachtung gemacht, dass die ermittelten Zeiten sehr nahe an die tatsächlichen Ereigniszeiten heranreichen. Bei solchen Miundanprognosen ist es also so ähnlich wie bei den Wetterprognosen. Wir können uns zumeist darauf verlassen – hin und wieder liegen sie aber auch daneben.

Ich selbst wünsche mir, dass es nicht zu Ausschreitungen kommt und das es am 1. Mai in Hamburg ruhig bleibt. Am liebsten wäre mir deshalb eine saubere Fehlprognose. Könnte es nicht doch so sein, dass sich nur ein kleines Häuflein Neonazis nach Hamburg verläuft, das niemand weiter beachtet? Wenn in diesem Zusammenhang alle Antifa-Anhänger zum Zeitpunkt der Demonstration bereits nach Berlin gefahren wären und kein Mensch der Demonstration Beachtung schenkte, dann könnte es in Hamburg ruhig bleiben. Bei dem voraussichtlichen Polizeiaufgebot ging vermutlich nicht einmal eine Bierflasche zu Bruch..

Ich finde, dieses Bild hat etwas
und deshalb wünsche ich es mir …

MTH 01.05.2008, 18:33:49 MESZT

April: 30 04 2008 Posted by | Aktuell, Politik | , , , , , , , , , , , , , | 7 Kommentare